Herzlich Willkommen in der JKD Academy Bodnegg

JKD (Jeet Kune Do)

                                          

Jeet Kune Do ist ein Nahkampf-Prinzip, das in den 1960er Jahren von Bruce Lee entwickelt wurde.

Wir betreiben keinen Kampfsport oder Kampfkunst nach festgelegten Regeln!

Es geht um das Training von Selbstverteidigung. Mit dem Ziel, eine Auseinandersetzung so effizient und sicher wie möglich zu überstehen.

Der Name Jeet Kune Do gliedert sich aus:

Jeet = abfangen, aufhalten, stoppen

Kune = die Faust

Do = der Weg, die Methode

Meist wird er übersetzt mit: Weg der abgefangenen Faust.

Damit wird ein Grundprinzip dieses Nahkampfes beschrieben.

Einen möglichen Angreifer bereits im Ansatz zu stoppen. 

Als Bruce Lee sein System entwickelte, beruhte es zunächst auf drei Stilen: Wing Chun, Boxen und Fechten.

Das erweiterte sich aber immer mehr. Es kamen immer mehr Kampftechniken dazu.

War der Kampfstil zunächst waffenlos, kamen dann auch Waffentechniken dazu. 

Jeet Kune Do ist ein individueller Stil.

In jedem steckt bereits Jeet Kune Do, es muss nur herausgelassen werden. Ziel ist es, einen individuellen Selbstverteidigungsstil zu entwickeln.

Dazu werden eigene Stärken und Vorlieben bewusst gemacht, gefördert und genutzt. Bedient wird sich dabei von allen Systemen.

Entsprechend den vier Leitsätzen eines JKD-Praktizierenden:

– Mache Deine eigenen Erfahrungen

– Übernimm das Nützliche

– Verwirf das Unnütze

– Füge das für dich Spezifische hinzu 

Jeet Kune Do ist direkt, einfach, effizient und nicht-klassisch

Direkt reagieren. Wenn dir jemand etwas zuwirft, dann wirst du es fangen. Ohne lange zu überlegen, wie man es richtig fangen sollte. So direkt sollen auch die Kampftechniken sein.

Alle Kampftechniken sollen so einfach sein wie möglich. Dass sie auch in einem Überraschungsmoment sofort genutzt werden können, ohne Vorbereitungszeit und ohne Vorbereitungsstellung.

Die Bewegungsökonomie immer weiter vorantreiben. Unnütze Bewegungen aufspüren und weglassen. Verzichten auf jegliche Effekthascherei. Je kürzer eine Technik umso besser.

Es wird alles weggelassen, was eine klassische Kampfkunst an Ballast mitbringt. Es gibt keine traditionellen Rituale, Formen zu laufen, sportlichen Wettkämpfe und auch keine atemberaubende Akrobatik.

Jeet Kune Do ist ein reines Selbstverteidigungssystem mit angewandten Techniken, die in Übungskämpfen und Szenarios getestet werden.

Es stehen Techniken aus praktisch allen Kampfkünsten und Nahkampfsystemen zur Verfügung. Davon bleiben aber nur ein paar übrig. Jede Technik wird auf ihren Selbstverteidigungsaspekt geprüft.

Es werden Techniken für alle Kampfdistanzen zusammengestellt. Stand, und Boden, Lange, Mittlere und Nahdistanz.

Die Techniken, die übrig bleiben, werden zu einer Einheit verschmolzen.

Die Angriffsbewegungen sollen aus nicht-telegrafische Bewegungen bestehen. Sie sollen ohne warnende Bewegungen (Ausholen, Gewichtsverlagerung) ausgeführt werden.

Das Ziel im Jeet Kune Do ist es, einen Angriff zu stoppen, bevor er richtig begonnen hat. Die optimale Abwehr ist ein Angriffsschlag noch vor der vollständigen Ausführung des gegnerischen Angriffs. Dies steht im Gegensatz zu den Kampfkunstsystemen, in der der gegnerische Angriff erst geblockt und dann zurückgeschlagen wird.

Im JKD gibt es keinen sportlichen Wettkampf und keine Meisterschaften.

Richtig trainiert wird in Übungskämpfen und Szenarios. Es werden Angriffe simuliert, die der Schüler möglichst erfolgreich abwehren muss. Das wird gesteigert, durch mehrere Angreifer und durch Angreifer mit Waffen.

Wir trainieren dazu häufig an realenSchauplätzen, im Park, Treppenhaus, Fußgängertunnel, Parkplatz usw.

So versucht das JKD sich stets so realitätsnah wie möglich auf die Selbstverteidigung vorzubereiten.



by Andreas Pfingstl